KLINKE AUF CINCH ist ein magnet. ein magnet, der feinste musiker anzieht und ein bandgefüge zusammenhält, das aus vier äußerst eigenen köpfen besteht. ein magnet, der samples aneinanderklebt, verwebt, der ohne pathos schichtet, verdichtet, ohne zuzukleistern. “lentis” ist das erste lebenszeichen der jenaer liveelectronicaformation nach dem fulminanten albumdebüt “palumar” und einer wundervollen 12″ mit ian simmonds und paula akinsinde.
die single zeigt KLINKE AUF CINCH im jahr 2011, zeigt den weg der band nach einer umbesetzung und einem organischem reifeprozess, dem mut zum langsamen und ehrlichem finden eines eigenen tons. martin pfützenreuter (vocals und effekte) und patrick foellmer (gitarre, trompete, backings) komplettieren den kosmos KLINKE AUF CINCH. clemens kynast und lutz hartmann haben geniale mitstreiter für ihre rhythmus-harmonie-entwürfe für liveelectronica gefunden.
“lentis” macht licht. “lentis” bedeutet lupe, linse oder wolken, die diese formen annehmen. KLINKE AUF CINCH fordet auf, genauer hinzusehen, zuzuhören, den blick nach oben zu richten, details zu achten, makroperspektiven zuzulassen. verjazzter hiphopbeat, gebremster house, vernebelte klavierakkorde, die vorbeiwehen, knochentrockene basslinie, soulgetränkte bläsereinsätze, entrückter gesang, gitarren im echowald. ein lied, das sich nicht entscheiden will und entschieden vorangeht. ein lied, das haften bleibt ohne aufdringlich zu sein. ein Lied, für den weg zum club, für den weg vom club nach hause.
lentis gibt es als hi-quality download (mp3 + wav):
für einen euro und fünfzig cent im konsum.
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